ZUM FINDEN VON THEMEN, DIE SICH NICHT IN DER SEITENLEISTE (RECHTE SPALTE) BEFINDEN, KÖNNEN SIE EIN STICHWORT IHRER WAHL IM WEISSEN FELD MIT DER KLEINEN LUPE, GANZ LINKS OBEN IN DER BLAUEN LEISTE, EINGEBEN!

Montag, 15. Oktober 2012

duft-erlebnis-wochen am meer


Eliane Zimmermann AiDA Aromatherapy
Wer möchte nicht ab und zu die Seele baumeln lassen? Neues erleben, Ruhe tanken und dabei noch dufte Inspirationen mitnehmen… Ein Kurzurlaub im subtropisch anmutenden Südwesten Irlands macht es möglich – von den meisten deutschsprachigen Städten in zwei Flugstunden erreichbar, oft preiswerter als jede Bahnfahrt auf dem Kontinent. Für 2013 haben wir wegen der großen Nachfrage vier Termine für die einzigartigen AiDA-Botanik-Kurse (in deutscher Sprache) zusammengestellt, die neue Broschüre wird im Laufe des Sommers fertig gestellt, die 2012-Broschüre finden Sie hier zum kostenlosen Runterladen. Die Kurse finden wieder in Ardnagashel House, dem Heim der ersten Botanikerin Irlands statt. Das gemütliche Haus liegt direkt am Meer und ist von einem 200 Jahre alten Baumpark umgeben.
  • 4. bis 11. Mai 2013, Schwerpunkt “Blütenrausch und Seelenglück”
Wir besuchen drei der bezauberndsten alten Gärten Südwest-Irlands und komponieren passend zu den vielfältigen Eindrücken ein individuelles Naturparfüm, so dass die Essenz dieser Woche im Flakon mit heim genommen werden kann. Während Anfang Mai die Heil- und Gewürzkräuter erst in ihren Anfängen stehen, blüht bereits der Duftrhododendron, dazu erfreut die winzige fruchtig-aprikosig duftende Osmanthusblüte und die stark nach Maiglöcklichen duftende Skimmiablüte. Zitronenaromen werden von etlichen Magnolienarten verströmt und die Michelia, eine enge Verwandte, betört mit zusätzlichen Nuancen von Vanille und Gartennelke. Für Ihr selbst gemachtes Duftwasser stehen Ihnen über 100 kostbare Fläschchen mit den unterschiedlichsten ätherischen Ölen und Blüten-Absolues zur Verfügung.
  • 25. Mai bis 1. Juni 2013, Schwerpunkt (Wiederholung wegen großer Nachfrage): ”Glücklich durch Düfte – Ätherische Öle als Verstärker unserer Neurotransmitter, die Nase als Wegweiser zum Wohlbefinden”
Pflanzen und Insekten bilden immer noch – nach Millionen von Jahren – eine spezielle, sehr fein abgestimmte Einheit: Pflanzen benutzen ihre Lockstoffe ähnlich wie Neurotransmitter, um Befindlichkeiten zu korrigieren. Viele Zellarten des menschlichen Körpers reagieren nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen auch deutlich auf Duftinformationen. Unser Gehirn vermag diese “pflanzlichen Neurotransmitter” verblüffend gut zu erkennen, kann sie blitzschnell zur Korrektur seiner eigenen kleinen Missbefindlichkeiten nutzen und in glücklich stimmende Seelen-Stoffe umbauen. Sie lernen in kleinen Lektionen und mit einer großen Auswahl an Naturdüften sowie inmitten der subtropischen Natur Südwest-Irlands, wie Sie ihren Alltag mit Wohlfühldüften bereichern können. Eine selbst hergestellte “Glücksdüfte-Komposition” kann auch später im Alltag ihr Urlaubsfeeling wieder hervorzaubern.
  • 22. bis 29. Juni 2013, Schwerpunkt ”Aromatherapie für Sie – Ideen und Rühr-Workshop zur Herstellung einer wirklich effektiven aromatischen Hausapotheke, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen zu den jeweiligen therapeutischen Wirkweisen”
Welche Öle eignen sich zur Selbstmedikation? Was kann ich daraus herstellen? Gibt es wirklich einfache Rezepturen? Ergänzend zum gleichnamigen Buch werden wir ätherische Öle von ihrer praktischen Seite erleben: schnuppern, anfassen und verarbeiten. Wir erfahren, dass es Nachweise über die Wirksamkeit von ätherischen Ölen bereits seit über 100 Jahren gibt. Somit können wir viele wirklich effektive Hausmittel für die täglichen großen und kleinen Wehwehchen herstellen. Schnell und unkompliziert. Für Frauenthemen wie Menstruations­schmerzen und Pickel genauso wie für Kinderprobleme wie Ängste und Lernblockaden. Auch für Männerthemen wie Haarausfall gibt es schnell herzustellende und oft stark wirksame Mixturen. Selbst ist die Frau und zaubert in ihrer modernen ”Hexenküche” wohlriechende Salben und Wässerchen mit dem exakten Wissen, was im Produkt enthalten ist (sicherlich weder schädliche Zusätze noch überteuert verkauftes Wasser). Dazu besuchen wir besondere Gärten und lernen (teilweise subtropische) Pflanzen mit großem Heilpotenzial kennen.
  • 20. bis 27. Juli 2013, Schwerpunkt “Vanillin & Co: Warum auch menschliche Nervenzellen pflanzliche Lockstoffe verlockend finden”
Bestimmte Bestandteile (oder alle?) von ätherischen Ölen sind eine Sprache, ja sind Buchstaben, mit denen Pflanzen den Nutzinsekten “erzählen” können, woran es gerade mangelt. Pflanzen können sich mit Hilfe der Duftsprache Platz verschaffen, sie können auch Attacken von Mikroorganismen abwehren. Nach Jahrtausenden gemeinsamen Lebens sind Menschen noch fähig, diese Sprache zu verstehen/lesen, jedoch nicht mit dem Verstand im Großhirn, sondern mit dem Limbischen System, unserem Ur-Gehirn. Dieses ist für unsere Emotionen und für unser Gedächtnis zuständig, so dass wir diesen wichtigen Bereich unseres Lebens mit ätherischen Ölen wirksam bereichern und unterstützen können. In diesem Workshop werden die wichtigsten Themen des zweiten und dritten Workshops erläutert und sowohl eine schmerzstillende Rezeptur hergestellt als auch eine Wohlfühlmischung für die Seele. Dazu besuchen wir besondere Gärten und lernen (teilweise subtropische) Pflanzen mit großem Heilpotenzial kennen.
Wir befinden uns übrigens nicht “im hohen Norden” wie viele meinen, vielmehr liegt Glengarriff auf dem gleichen Breitengrad wie Dortmund, liegt also südlicher als Amsterdam, Berlin und Hamburg.
Erleben Sie die einmalige Pflanzenwelt Südwest-Irlands: Seltene Heil- und Aromapflanzen wurden vor 200 Jahren von Pflanzenjägern aus der ganzen Welt ans milde Klima am Golfstrom gebracht. Sie gedeihen hier prächtig wie kaum anderswo in Europa. Die bei Kennern hoch gehandelte Pflanzeninsel Garinish in der Bucht von Glengarriff beheimatet eine der spektakulärsten Pflanzen- und Baum-Sammlungen Europas. Sehen Sie in alten anglo-irischen Herrschafts-Gärten und in zauberhaft-mystischen Parks prächtige alte Bäume aus aller Herren Länder.
Erleben Sie, wie besondere Aromatherapie-Pflanzen in der freien Natur gedeihen, riechen Sie an unterschiedlichen Eukalyptusblätter, bestaunen Sie den Aprikosenduft der Osmanthusblüte, vergleichen Sie Eisenkraut und “Eisenkraut” (Zitronenverbene), trinken Sie einen echten Teebaum-Tee. Alle Veranstaltungen sind in deutscher Sprache (bei Bedarf Übersetzungen von Gastgebern bei Exkursionen). Wir helfen gerne beim Buchen von Flügen.
Kosten der Aroma-Botanik-Woche: ab 870 Euro (Frühbucher) pro Person inklusive Unterkunft im Zweibett-Zimmer (7 Nächte) und Vollverpflegung, dazu Kursunterlagen, sowie alle Eintrittsgelder inkl. Auto- und Boot-Transport für die Exkursionen sind enthalten. Rabatt für aktuelle und ehemalige Teilnehmer der AiDA Ausbildung sowie Frühbucher, die sich bis zum 27. Januar 2013 verbindlich anmelden und eine Anzahlung überweisen: 50 Euro, ’Aroma und Bett’ kostet 660 Euro, für die komplette Verpflegung wird in diesem Fall alleine gesorgt.
Lernen und Erleben: Unser Programm für den Aroma Botanik-Kurs setzt auf die Kombination von sinnlichem Erleben und Lernen, von Theorie und Exkursion, von Aktivität und Entspannung. Ob Anfänger oder bereits gut in Aromapraxis geschult: Für jeden ist reichlich Anregung sowie viel Überraschendes, wie uns immer wieder versichert wird, dabei. Die größten Manukabäume Europas (Foto weiß-rote Blüten oben), riesige Eukalypten, Andenmyrte, Teebaum und Gewürzrindenbäume. Betörend duftender Osmanthus (Foto weiße Blüten unten), Mimosen, Rhododendron-Riesen und so seltene Aromapflanzen, dass nur wenige Lieferanten sie im Programm haben (Fokienia, Dacrydium, Hiba, Cryptomeria etc). Dazu Strände, Klippen, Robbenfelsen, uralte Steinkreise, kuschelige Pubs, Guinness bei Pub-Musik, bunte Gässchen, grüne Weite und Stille.
Montag bis Mittwoch findet theoretischer Unterricht statt (3 x3 Stunden) mit ergänzenden Ausflügen (Gärten, Parks, Heilpflanzengarten). Davor und danach bieten wir ein Rahmenprogramm mit Wellness, Kultur und Ausflügen an. Die urwüchsige Natur an der irischen Südwestküste, wo sich Meer und Berge begegnen, und die vom Golfstrom in mildem Klima gehegte Pflanzenvielfalt bieten das ideale Setting für diese Erlebnis-Woche. Im Lauf der Veranstaltungen werden wir auch immer wieder faszinierenden Menschen begegnen, die ihren ganz eigenen Weg im Leben fernab der allgemeinen Strömung gehen, beispielsweise eine urtümlich lebende Kräuterspezialistin, die sich von einer Krebserkrankung heilen konnte.
Anreise per Flugzeug zu den Flughäfen Cork oder Kerry; je circa 80 km / 80 Min. mit PKW von AiDA in Glengarriff entfernt. Wir empfehlen den Direktflug ab München mit der irischen National-Airline Aer Lingus (Bahn ab Wien oder Südwest-Deutschland/Zürich gut 4 Stunden ab 36 Euro) oder den oft recht preiswerten Direktflug Frankfurt-Hahn-Kerry. Ryanair fliegt mit Umsteigen in London (Stanstead oder Gatwick) oder Dublin von Salzburg, Friedrichshafen und Memmingen: Ryanair und Easy Jet ab Innsbruck und Basel; ab Berlin und Zürich mit Air Berlin über München oder Dublin. Aer Arran oder Ryanair fliegen von London und Dublin nach Cork oder Kerry: Flughafen-Transfer per Mietwagen (Linksverkehr), Sammeltaxi oder Bus(das Team von AiDA hilft gerne bei der Reservierung!). Wir empfehlen das gemeinsame Anmieten eines Mietwagens (wir vermitteln die KursteilnehmerInnen miteinander).
Eliane Zimmermann AiDA ArommatherapySeminarhaus:  Unsere Kurse finden in einer idyllisch am Meer gelegenen Country-Lodge statt.Ardnagashel House liegt im historischen Arboretum (Baumpark) der Familie der ersten Botanikerin Irlands, Elllen Hutchinseine ideale Kulisse und Spaziermöglichkeit, natürlich kann man am eigenen Strand auch schwimmen gehen. Die Unterkunft steht während der Kurswochen exklusiv den Kursteilnehmer/Innen und ihren Begleiter/Innen zur Verfügung (außerhalb der Seminarsaison kann das Haus und die dazu gehörige Einliegerwohnung angemietet werden, Zimmer-Ansichten und Infos hier. Sie ist mit einfach-gemü­tlichen Zweibett-Zimmern ausgestattet, eine Mediathek mit Aromatherapie- und Irland-Literatur sowie DVDs (in Deutsch) kann in der Freizeit genutzt werden, die weitläufige Küche ist mit Geschirrspül- und Waschmaschine sowie einem Wäschetrockner ausgestattet. Waschpulver, Fön, Wärmflaschen und einige Bademäntel stehen zur Verfügung. Das Haus wird während der Kurswoche exklusiv den Kursteilnehmern und ihren Begleitern bewohnt. Nach unseren guten Erfahrungen freuen wir uns, wenn die Teilnehmer-Gruppe möglichst geschlossen im Seminarhaus wohnt. Die drei Mahlzeiten: vegetarisches Bio-Frühstück [Getreideflocken, Trockenfrüchte, Nüsse, Brot, diverse Fruchtaufstriche, Käse, Milch,Tees, frische Kräuter und Brunnenwasser], Picknickpaket, Abendessen sind im Komplettpreis inbegriffen. Gluten- und lactosefreie Ernährung auf Anfrage und gegen einen geringen Aufpreis möglich. Selbstversorger können in den jeweils circa 10 km entfernten Supermärkten oder im Bioladen einkaufen.
Begleitpersonen: Es ist möglich und üblich, Kinder, Freunde und Verwandte, die nicht am Botanik-Kurs teilnehmen, mitzubringen. Die Begleitpersonen können gerne an allen Kurs-Exkursionen und Ausflügen teilnehmen (460/720 Euro ohne oder mit Vollverpflegung  inkl. Übernachtung), deutschsprachige Kinderbetreuung gegen Gebühr möglich. Auf Wunsch bieten wir den Begleitpersonen auch während der Theorie-Sessions ein eigenes Programm an. Kinder bis 12 Jahre bezahlen je den halben Begleitpersonen-Preis (Übernachtung im Zimmer der Eltern), Kinder unter 5 Jahren kostenlos (Übernachtung im Zimmer der Eltern).
Anmeldung: Wir benötigen eine verbindliche, schriftliche Anmeldung per E-Mail, Fax oder Brief bis mindestens acht Wochen vor der jeweiligen Veranstaltung. Sind noch Fragen offen? Vielleicht steht hier die Antwort, noch mehr Details gibt es auch hier. Zur neuen Blog-Website geht es hier.
Abbildung Landkarte: wiki commons, Stefan040780

Freitag, 26. November 2010

oft gestellte frage...

...warum ich die Blog-Plattform gewechselt habe: Wegen der Urheberrechte, die man bei dieser Plattform hier mit dem Gastgeber Bl_gger teilen muss. Da meine Schreibtätigkeit einen Teil meines Gelderwerbs ausmacht, kann ich mir das nicht leisten. Obwohl Blogger klasse ist, vielseitig und vor allem so supereinfach zu bedienen. Das kann ich von meiner neuen Plattform bei W_rdpr_ss nur eingeschänkt behaupten.
Bl_gger gehört zu G_ _ gle und diese Firma - wie auch andere kommerzielle vermeintlich kostenlose Anbieter - behalten sich vor, auf Bilder und Texte der Benutzer zugreifen zu dürfen. Bei den Nutzungsbedingungen kann man das Nachlesen: ... Durch das Übermitteln, Posten oder Anzeigen eines Inhalts über Google-Dienste, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen sollen, erteilen Sie Google eine weltweit gültige, nicht exklusive, unentgeltliche Lizenz zum Reproduzieren, Veröffentlichen und Verteilen dieses Contents über Google-Dienste, und zwar ausschließlich zu dem Zweck, Google-Dienste anzuzeigen und zu verteilen. Mir wurde das bewusst, als ich meine Artikel einem namhaften "Makler" von Blogtexten anbieten wollte. Er arbeitet jedoch nicht mit Blo_gger-Blogs zusammen, weil die Einträge nicht ohne Komplikationen an ihn verkauft werden dürfen. 
Ich denke, für private Blogs über Hobbies etc gibt es keinen besseren Dienst als diesen hier und wer clever ist, veröffentlicht nur seine zweitbesten Fotos und schreibt so, dass es weder druckreif noch werbetauglich ist. Dann besteht von Seiten des Gastgebers sicherlich kein Interesse, euch/uns als bequemen und billigen Werbeagentur- und Fotografen-Ersatz einzusetzen. Wer mich also auf meiner eher privat gehaltenen Seite besuchen möchte, findet mich bei Blo_gger, wer professionelle Texte über Aromatherapie lesen möchte, besucht mich bei der Konkurrenz oder kauft meine Bücher. Bis gleich, diesen Klick weiter!

Samstag, 20. Februar 2010

neue adresse

Die Fortführung dieses Blog (inklusive aller alten Beiträge - circa 250) ist HIER zu lesen, auch auf Facebook gibt es nun eine Aromatherapie-Gruppe!

Sonntag, 7. Februar 2010

umzug | i'm moving out

Alles neu macht zwar erst der Mai doch ist dieses Blog nun meinem Frühlingsputz - denn hier auf der Grünen Insel fängt es an zu grünen und zu blühen - "zum Opfer" gefallen. Dieses "Regal" passt mir nicht mehr für meine Texte und so findet ihr mich ab sofort hier. Mit einem Eintrag zu einer der ganz frühen Studien über den Wirkmechanismus von ätherischen Ölen an der menschlichen Zellmembran. Die Informationen der Seitenspalte werde ich nur teilweise und nach und nach exportieren - wenn die Geschwindigkeit unserer Leitungen es zulassen sollte. Seit einigen Tagen gibt es eine neue Breitbandmöglichkeit im Dorf und wir lassen demnächst prüfen, ob unsere geschützte "Kuhle" am Berghang bereits dazu zählt (Foto unten).
Schade, jetzt wo mir 120 Menschen die Treue erklärt haben, und ich inzwischen oft über 200 BesucherInnen pro Tag zu verzeichnen habe, muss/will ich mir diesen Bereich neu aufbauen. Doch Blogger beansprucht Urheberrechte an unseren Texten und das mag für privates Gesäusel und auch für Bastelanleitungen völlig okay sein oder sogar irrelevant. Aber bei diesen meinen - teilweise aufwändigen - Texten bin ich nicht damit einverstanden. So bin ich zu Wordpress umgezogen, die für professionellere, vielseitigere und datenschutzfreundlichere Lösungen stehen (sollen... man weiß ja heutzutage nie...).


Ich würde mich also riesig freuen, wenn ihr euch im anderen Blog auch so wohlfühlen würdet und mir, sobald ich das entsprechende Fenster eingerichtet habe, wieder die Freundschaft und/oder Kollegialität erweisen würdet. Sorry für Umstände mit Anmeldungeprozeduren. Sollte es Probleme beim Kommentieren geben, könnt ihr es mich über das Kommentarfeld hier drunter gerne wissen lassen, ich bekomme nach wie vor ALLE Kommentare auch per E-Mail geschickt.
Dieses Blog bzw. seine rechte Spalte bleibt als "Schwarzes Brett" für wichtige und nützliche Links vorerst bestehen.
Due to copyright-reasons I am moving out to a new adress at Wordpress, you can find me here from now on.

Freitag, 5. Februar 2010

Rezepturidee für Solubol

Wir nähern uns eigenen Rezepten sogar für Insider-Produkte! Wobei es meines Erachtens ausreicht, wenn man zwecks Einnahme Lavendelöl mit fettem Öl mischt. Lösungsvermittler/Emulgatoren benötigt man ja für den Hausgebrauch nur, wenn ätherische Öle mit Wasser vermischt werden müssen, also beispielsweise für ein Mundwasser oder für das Badewasser wenn man keine ölige Bademischung mag.
Marit, die in tolles Blog führt über medizinische und kosmetische Rührereien, schrieb uns diese Rezeptidee (vielen Dank!):
Solubol ist eine Mischung aus aus Wasser, Glycerin, Triglyceriden Lecithin Bienenwachs, Propolis, Rosmarinextrakt und Vitamin E.
Ein entsprechender Ersatz:
Gleiche Menge Reinlecithin und Wasser zum Quellen bringen mit etwas Öl emulgieren und die entsprechenden Tropfen an Lavendelöl dazu. Glycerin und Vitamin E könnten ebenfalls noch dazugegeben werden.
Anmerkung von EZ: Glycerin nach DAB gibt es in jeder Apotheke, pflanzliches Lecithin aus kontrolliert biologischem Anbau gibt es bei Gisella Manske, Reinlecithin eher in Kosmetik-Selbermach-Läden wie Duft-und-Schönheit. Prima Infos zu Glycerin gibt es bei Olionatura.

Die Dosierung von ätherischen Ölen


Ich bin erleichtert, dass nicht nur ich mich mit Konvertierungen von Maßeinheiten herum schlage! Es ist nicht genug, dass ich hier in Irland ständig Fahrenheit in Celsius umrechnen muss (huch, er hat 100 Grad Fieber, schluck!), nein, ich muss meine Stoffe in Yards kaufen, die Holzbretter-Bestellung in Fuß angeben und machmal auch die Entfernungen und Geschwindigkeiten in Meilen überschlagen. Milliliter in Tropfen umzurechnen überfordert mich dann vollends! Mal abgesehen davon, dass die Tropfer auf den Ölefläschchen von Firma zu Firma sehr unterschiedlich sind und auch die Viskosität von Ölen stark schwankt. So kann man keine allgemein gültige Formel austellen, dafür nehmen Apotheker ihre fein eingestellten Apothekerwaagen. Doch da ich mich vor ein paar Tagen bereits damit herum geschlagen habe, bastelte ich mir schnell obenstehenden laminierten "Spickzettel", den man ganz diskret konsultieren kann (gtt bedeutet in der Fachsprache gutta und heißt Tropfen, guttae ist die Mehrzahl)...
Natascha hat noch einen wichtigen Hinweis zu dem hier schon mal besprochenen Lösungsvermittler Solubol geschrieben (danke!):
Ich habe mich auch immer gefragt, wieviel ml sind ein mg, also:
1mg = 0,001 ml
1ml = 25 Tropfen ÄÖ (jedenfalls ca.)
80mg Lavendel = 0,08ml = 2 Tropfen
Es ist also relativ wenig.

Es gibt übrigens einen Emulgator für die orale Einnahme von ÄÖ namens Solubol. Dieser wird in Frankreich von den Aromatherapeuten benutzt. Mischt man 1ml ÄÖ mit 4ml Solubol und 5ml eines Hydrolats, schüttelst es, erhält man in 24 Tropfen genau 80mg ÄÖ. Diese Mischung ist Magensaftresistent und löst sich erst im Dünndarm auf. Habe ich bei XING (Aromatherapie) gelesen. Der Beitrag steht unter dem ätherische Öle Forum und ist von Thomas Krummer (steht auch die Zusammensetzung des Emulgators dabei). Das wäre doch eine Alternative zu den Lasea Kapseln.


PS von EZ: Solubol kann man bei Ronald Reike bestellen genauso wie das besprochene Flächendesinfektionsmittel von Sonett.
PPS: Im Blog-Eintrag vom 3.2. von Natascha von der Heilpflanzenschule Alcimia in Berlin kann man eine schöne Zusammenfassung über die Meinung des Pharma-Kritikers Peter Sawicki in der Sendung 'Hart aber Fair' nachlesen.

Dienstag, 2. Februar 2010

Lavendelöl innerlich eingenommen wirkt gegen Angst

Sabrina hat eine interessante Meldung auf ihrem informativen Blog: Seit gestern gibt es ein Produkt aus Kapseln, welche mit Lavendelöl gefüllt sind. Laut einer Studie von Prof. Siegfried Kasper (Medizinische Universität Wien), die im vergangenen September auf einem Phytotherapie-Kongress veröffentlicht wurde, kann sich dieses Mittel (in den Studien Silexan, jetzt Lasea) mit Diazepam, das normalerweise als Anxiolytikum (gegen Ängste) verschrieben wird, ohne Probleme messen, nur dass es kaum Nebenwirkungen habe (eventuell Aufstoßen mit Lavendelgeschmack und leichte Magen"unruhe").

    Die Indikation lautet: Unruhezustände und ängstliche Verstimmung bei Erwachsenen (ab 18 Jahre, für Kinder gibt es noch keine Erkenntnisse über die Verträglichkeit). Laut Prof. Kasper wurde diese Zubereitung an 700 Erwachsenen getestet und mit Lorazepam, ein Benzodiazepin, verglichen.
    • Lasea, 80 mg Lavandula angustifolia(standardisiert), Spitzner Arzneimittel GmbH (eine Tochterfirma von Wilmar Schwabe GmbH & Co. KG)
    • 14 St.(5489603) 9,79 Euro
    • 28 St.(5489626) 17,98 Euro
    • 56 St.(5489632) 29,95 Euro
    Eine Studie über Silexan/Lasea besagt, dass das Produkt sechs Wochen lang an 200 Patienten untersucht wurde [Woelk H, Schläfke S. A multi-center, double-blind, randomised study of the Lavender oil preparation Silexan in comparison to Lorazepam for generalized anxiety disorder. Phytomedicine (2010) Vol 17(2);94-99]. Die Wirkung beider Produkte erklärt sich über eine Hemmung der präsynaptischen spannungsabhängigen Kalziumkanäle an der Zellmembran. Das Produkt führt nicht zu einer Gewöhnung, kann langfristig eingenommen werden und wirkt nicht sedierend, ist also für Autofahrer geeignet. Seine optimale Wirkung entfaltet es erst nach zwei Wochen und führt danach sogar zu einem verbessertem Schlaf, was für angstgeplagte Menschen auch eine Erleicherung sein kann.
    Bereits 2007 wurde eine klinische Phase II Studie, die von der Charité in Berlin und der Firma Schwabe durchgeführt wurde, veröffentlicht. Es wurden 50 Patienten sechs Wochen lang mit Lasea behandelt, sie litten unter Neurasthenie (totale Erschöpfung), Postraumatischen Störungen und psychosomatischen Berschwerden, die Verbesserungen waren signifikant. [Stange R, Schaper S, Uehleke B, Dienel A, Schlaefke S. Phase II study on the effects of lavender oil (Silexan) in patients with neurasthenia, post-traumatic stress disorders or somatisation disorder. Focus Altern Complement Ther 2007; 12: 46].
    Ich wittere einen riesigen Markt! Anhand dieser Produkte können wir höchstwahrscheinlich ab sofort sehen, wie sowas läuft. Ich denke, dass wir in naher Zukunft solche Lavendelölkapseln in jedem Drogeriemarkt finden werden, vermutlich auch billiger als die Originalprodukte. So können wir verstehen, warum es für die meisten Forscher uninteressant ist, sich mit ätherischen Ölen zu befassen. 700 Menschen nach wissenschaftlichen Vorschriften durchzutesten kostet richtig viel Geld. Dann zu sehen, dass sich andere Firmen drauf stürzen, kaum dass die Ergebnisse veröffentlicht sind, ist einerseits menschlich frustrierend, aber eben auch finanziell nicht lukrativ, weil die Mitbewerber das Produkt dann billiger abgeben werden.


    Wir in Aromapraxis- und therapie Erfahrenen könnten eventuell unser Lieblings-Bio-Lavendelöl selbst in Gelatine-Leerkapseln abfüllen und für familiäre Anwendungen einsetzen, denn obige Preise sind schon heftig! Denn dass Lavendelöl eingenommen - oder sogar feinschmeckerisch genossen - werden kann, wissen wir spätestens seit Maria Kettenring's leckeren Lavendel-Eiscreme-Rezept!
    Uns kann es natürlich egal sein, Hauptsache angstgeplagte Menschen haben eine Alternative oder zumindest Ergänzung zu den Beruhigungs-Hämmern, die sie abhängig machen können.
    Annegret hat die Zusammensetzung heraus gefunden (danke und hallo nach Hamburg):
    • Lavendelöl 80 mg
    • Carminsäure +
    • Gelatine polysuccinat +
    • Glycerol 85% +
    • Patentblau V, Aluminiumsalz +
    • Rapsöl, raffiniert +
    • Sorbitol +
    • Titan dioxid 
    Bitte lasst mich wissen, wann und wo und zu welchem Preis und welcher Kapselgröße ihr Lavendelkapselpackungen von anderen Firmen in nächster Zukunft entdeckt!

    Freitag, 29. Januar 2010

    Flächendesinfektion mit ätherischen Ölen

    Seit fast zwanzig Jahren unterrichte ich Krankenpflegende und HeilpraktikerInnen, manchmal auch ÄrztInnen, im Umgang mit ätherischen Ölen. Eine der wichtigsten Eigenschaften, so lernen sie alle, ist die mit relativ einfachen Mitteln nachweisbare Wirkung der meisten duften Pflanzenmoleküle gegen Mikroben. So stellte sich schon manche(r) die Frage, warum darf ich in der Klinik oder in meiner Praxis keine Flächendesinfektion mit ätherischen Ölen machen? Vorschrift ist Vorschrift und bestimmte Anforderungen an die Desinfektion müssen in öffentlichen Institutionen diversen europäischen Normen entsprechen. Ich hörte von so manchen unerfreulichen 'Grabenkämpfchen' mit den Beauftragten der Mikrobiologie.


    Nun hat eine Firma für biologische Reinigungsmittel reagiert und ein Spray zur Flächendesinfektion hergestellt und es gemäß den gesetzlichen Vorschriften durchtesten lassen. Es wirkt sogar nachgewiesenermaßen gegen H1N1-Viren, dazu rückt es anderen Grippeviren, Herpes, HIV an ihre freche Zellmembran und auch viele Pilze, Hefen sowie Bakterien wie Salmonellen und Colibakterien müssen laut Hersteller nun das Fürchten auch von Nicht-Chemiekeulen lernen. Vielleicht ist dies ein kleiner stiller Anfang, dass Resistenzen von Keimen in Heil- und Pflegeeinrichtungen endlich eingedämmt werden. Damit irgendwann mal keiner mehr an Sekundärinfektionen durch MRSA und anderen 'Viechern' sterben muss, sondern allenfalls an seiner ursprünglichen Erkrankung. Hier der Originaltext der Firma Sonett:
    Laut Gutachten vom 4.11.2009 ist die Sonett Flächendesinfektion „ wirksam gegen alle menschlichen und tierischen Grippe Erreger, einschließlich H5N1 und H1N1“.
    Wir möchten dies zum Anlass nehmen Sie über das Wirkungsspektrum, die Anwendungsbereiche und die Zusammensetzung der SONETT FLÄCHENDESINFEKTION zu informieren für den Einsatz in Heimen, Schulen, Kindergärten, Großküchen und Lebensmittel verarbeitenden Betrieben.
    1. Anwendungsbereiche:
    Die SONETT FLÄCHENDESINFEKTION ist eine gebrauchsfertige Lösung, die im Sprüh- oder Wischverfahren eingesetzt werden kann. Ihr Einsatzbereich sind Arbeitsflächen und Geräte im Sanitärbereich, Großküche und Lebensmittel verarbeitende Betriebe.
    2. Zusammensetzung:
    Wirkstoff: Pflanzlicher Alkohol (Ethanol) 70%, ätherische Öle aus Salbei* und Lavendel*(enthält Linalool*), gewirbeltes Wasser ad 100% [* = aus kontrolliert biologischem Anbau]
    3. Wirkungsspektrum:
    Gemäß den europäischen Normen EN 1276, EN 1650, EN13697, wirksam gegen Bakterien, Hefen und Pilze
    Gemäß Vakziniavirus Gutachten und BVDV Gutachten vom 4.11.2009 wirksam gegen alle behüllten Viren (Auslobung „begrenzt viruzid“). Dies beinhaltet die Wirksamkeit gegen HBV, HCV, HIV, Herpes Simplex sowie alle humanen und animalischen Influenzaviren einschließlich H5N1, H1N1.
    SONETT OHG, November 2009 (Abbildungen: Sonett)

    Selbstverständlich ist dieses (oder ähnliche Produkte) auch eine prima Maßnahme für den Privat-Haushalt, damit wir bei uns und unseren Kindern weniger Allergien züchten durch fragwürdige antibiotika-ähnliche Desinfektionsstoffe wie Triclosan und die Resistenzen der Mikroben nicht unnötig fördern.
    Wie Thomas im MRSA-Beitrag anmerkte: Natürlich sollten wir kein Ende der Antibiotika ausrufen, sondern diese nur noch einsetzen (dürfen), wo sie wirklich nötig sind. Alles andere, vor allem die Reinigung und Vorsorge, kann bestens mit ätherischen Ölen erfolgen. Dafür hat die Natur sie geschaffen, wenn auch 'nur' zur Gesundheitspflege der sie produzierenden Pflanzen. Als seit Jahrtausenden 'pflanzenfressende' Wesen hat der menschliche Körper diese nützlichen Moleküle jedoch bestens einzusetzen gelernt.

    PS zum Kommentar von Anonym: Leider ist das Zeug keine Geldverschwendung, wenn es um die Arbeit an öffentlichen Pflege-Institutionen geht. Die benötigen aus haftungsrechtlichen Gründen bestimmte genormte Nachweise. Und diese Tests mit samt den Stempeln und Zertifikaten kosten leider viel Geld. Natürlich mische ich mir zu Hause meine ähnlichen Mittelchen selbst oder nehme Grapefruitkernextrakt für Desinfektionszwecke, aber Privatverwendung darf nicht mit dem Einsatz in Institutionen verwechselt werden. Und in diesen sind die kranken Menschen oft schier unzumutbaren Hygienevorschriften ausgesetzt, und den daraus folgenden üblen Gerüchen, die der Seele nicht gut tun.

    Donnerstag, 28. Januar 2010

    Aromatherapy in Japan



    So my Japanese friends, this is my book translated for you!



    I hope you like it.



    And I wish you a lovely course with Margret Demleitner in Tokyo.



    You can order my book at Wiese in Tokyo.

    Pflanzenbücher

    Wer schon immer eines der schönen Pflanzenbücher von der fotografierenden Apothekerin Christina Giehs-Klos anschaffen wollte, kann hier bei Nicole fündig werden. Sie hat - nach einem Vor-Frühjahres-Putz auch noch ein paar andere Duft-Bücher zu verkaufen. Abbildung Nicole Dorner
    Nicole machte mich darauf aufmerksam, dass das von mir vorgestellte Buch von Prof. Hatt nicht sein neues Buch sei, sondern die Taschenbuchversion von "Das Maiglöckchenphänomen". Seltsam, dass der Titel so irreführend verändert wurde.