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Montag, 24. November 2008

Untersuchte Medikamente mit ätherischen Ölen

Ich berichte immer wieder über ätherische Öle gegen den gefürchteten aggressiven Krankenhauskeim MRSA, der zu jährlich tausenden von Todesfällen weltweit führt. In den USA spricht man von einer höheren Todesrate als durch AIDS verursacht. Im Jahr 2007 verzeichnete allein Großbritannien 1593 Todesfälle. In einem der bekanntesten deutschsprachigen Blogs Fisch-Blog wird Ende 2007 von geschätzten bis zu 8000 Todesfällen für Deutschland berichtet, bestätigt seien 1500 Fälle. Die Zeitschrift Gesundheitswirtschaft berichtet 2007 von 50.00 Todesfällen im erweiterten Europa. Meistens handelt es sich um Infektionen bei Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist, die sich oft wegen eher harmlosen Operationen/Erkrankungen in Kliniken aufhalten. Pflegende, die ätherische Öle, die erwiesenermaßen den Keim in Schach halten können oder gar abtöten können, werden oft ausgelacht, wenn sie einen Einsatz der duftenden Naturmedizin vorschlagen.


Es gibt seit etlichen Jahren eine standardisierte Mischung aus ätherischen Ölen, die in australischen Kliniken angewendet wird: Lemongrass, Eukalyptus (Abbildung), Teebaum, Gewürznelke und Thymian. Sie heißt Polytoxinol ® und hat schon so manchen Menschen nach monatelanger erfolgloser Medikation mit Antibiotika vom Befall befreit oder sogar eine Amputation der betroffenen Gliedmaßen verhindern können. Darüber gibt es zahlreiche Fallstudien in seriösen wissenschaftlichen Fachzeitschriften, beispielsweise hier. Die Mixtur gibt es in Salben und Cremes eingearbeitet. Damit imprägnierte Kalziumsulphat-Pellets (Osteoset™) können in infizierte und amputationsbedrohte Knochen appliziert werden.
Eine ähnliche Mischung namens Kielmix® wird von aufgeschlossenen Medizinern auf stinkenden Krebstumoren eingesetzt, die sowohl Patienten, als auch Pflegenden und Besuchern das Leben schwer machen. [Stephan T. Becker, Eugene Sherry, Sureshan Sivananthan, Harald Essig, Jörg Wiltfang, Ingo N. Springer, Joachim Bredée, Patrick H. Warnke. Behandlung fötider Tumorulzerationen mit ätherischen Ölen (KIELMIX®) in der Palliativmedizin · Zeitschrift für Phytotherapie 06/2006] Probeheft dieser Fachzeitschrift aus dem Hippokrates Verlag: MVS Medizinverlage Stuttgart
Kielmix® enthält laut Herstellerfirma:

  • Eukalyptusöl 136mg
  • Teebaumöl 131mg
  • Lemongrassöl 86mg
  • Zitronenöl 71mg
  • Gewürznelkenöl 73mg
  • Thymianöl 26mg
  • Ethanol (Weingeist) 347mg

Es wäre mit etwas mehr gesundem Menschenverstand und vor allem mit mehr Aufgeschlossenheit so einfach, in der heutigen Zeit einfach ein paar Labore zu bemühen, um diese Rezepturen und Fallbeschreibungen zu verizifizieren, die Mischungen notfalls abzuändern. Damit endlich die bedrohten Menschen, beispielsweise Senioren in Pflegeheimen mit offenen Wunden und auch die betroffenen MENSCHEN, vor unnötigem Leid zu bewahren. Und MRSA nicht als lukrative finanzielle Quelle zu wiederholten Versuchen mit inzwischen erfolglosen Antibiotika zu benutzen. Oder die nur leicht Betroffenen mit dem einzigen noch wirksamen teure Antibiotikum zu traktieren. Die obigen ätherischen Öle sind übrigens allesamt preiswert, selbst wenn sie von hervorragender Quelle stammen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich finde diesen Artikel sehr interessant weil ich im Dezember in London von diesem "Kielmix" gehört habe. Vielen Dank für die viele Arbeit, die Du in diesen Blog steckst. Soham Topham

Anke Ruck hat gesagt…

Hallo Eaine!
Der Artikel ist sehr interessant, zumal wir bei uns auf Station eine"austherapierte"junge MRSA Patientin haben, die allen Möglichkeiten altenativer Therapie gegnüber sehr offen ist. Kann man diese Medikamente auch in Deuschland beziehen?Allerdings ist das Problem das sie nur noch beim Rachenabstrich positiv ist.
Kannst du vieleicht rat geben?
Liebe Grüße Anke

Rotraud hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Rotraud hat gesagt…

Hallo Eliane,
herzlichen Dank für deine tolle Arbeit - jeder Besuch auf deiner Homepage und im Blog ist eine absolute Bereicherung.
Herzliche Grüße vom Bodensee
Rotraud Schkarlat