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Freitag, 3. April 2009

Nadelbäume und ihre Öle


Wer kennt den Unterschied zwischen Fichte, Tanne und Kiefer? Erschreckend wenige meiner Kursteilnehmer jedenfalls können diese drei einheimischen Nadelbäume unterscheiden. Oben seht ihr die Fichte mit ihren pieksigen Nadeln (lateinischer Name Picea).


Das ist der Zweig einer Weißtanne (Abies, von lateinisch ab-ire, weggehen, hoch hinaus gehen) mit seinen abgerundeten nach Weihnachten duftenden Nadeln.


Die Kiefer (Pinus) ist die Namensgeberin der ganzen Familie: Pinaceae. Sie hat mehr oder weniger lange Nadeln, die in Büscheln von zwei, drei oder fünf wachsen (im Bild Pinus nigra sp. laricio, die Laricio-Kiefer, die viel auf Korsika wächst).
Ihre ätherischen Öle enthalten zwar mehr oder weniger viele entkrampfend wirksame Monoterpen-Ester wie Bornylacetat, doch die Leitsubstanz ist das Pinen, das leider zum schnellen Oxidieren neigt. Oxidierte Nadelöle reizen die Haut, vor allem in der heißen Badewanne. Sie sollten also nicht länger als ein bis maximal anderthalb Jahre für Hautanwendungen eingesetzt werden. Aber diese Terpene wirken auch schmerzlindernd und sogar kortisonartig, ein Bad mit insgesamt sechs oder sieben Tropfen dieser Öle trägt also gut zur Schmerzlinderung bei Gliederschmerzen bei, insbesondere bei rheumatischen Krankheiten.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

vielen dank, endlich weis ich bescheid!
jetzt muß ich es mir nur noch merken :o)
lg alexandra

Anonym hat gesagt…

Hallo Eliane,
vor einer Woche haben wir uns in Göppingen gesehen - bei der Aromatherapieausbildung. Nun verfolge ich fast täglich deine neuen Einträge und es ist eine wunderbare praktische Vertiefung des gelernten. Vielen Dank!!!

Liebe Grüße
Regine

Anemone hat gesagt…

Danke für die MHD-Info, Eliane. Ich verwende Nadelbaumöle auch gerne in kleinen Mengen in Seifen zur Beduftung. Erstaunlich was dann, daraus wird.

Liebe Grüße von Anemone

Anemone hat gesagt…

Die Fichte sticht, die Tanne nicht. So könnte man es sich doch merken?