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Samstag, 6. Juni 2009

Omega-3-Mangel ist das "Defizit des Jahrhunderts"


so lautet eine Zwischenüberschrift in der Naturkostfachzeitschrift Eve (2|09) über eines meiner Lieblingsöle. Es handelt sich um Leinöl, welches für meine Mutter eine Erinnerung an ihre verlorene Heimat birgt und welches ihre Eltern einmal pro Woche mit Pellkartoffeln und Quark aßen. Selbst der oft bereits leicht bittere Geschmack hat mich nie gestört, denn ich lernte frühzeitig, dass es sich um eines der gesundesten LEBENSmittel handelt. Heute schätze ich weiterhin daran, dass es nicht aus Ländern, die meilenweit entfernt von Europa liegen, herbei gekarrt werden muss und natürlich schätze ich auch die neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse, die es zum Thema "pflanzliche Omega-3-Fettsäuren" inzwischen gibt. Zusammen gefasst hat sie der herrlich gut verständlich zu lesende Wissenschaftsautor Hans-Ullrich Grimm in seinem Buch Leinöl macht glücklich. Und das Buch ist auch noch überaus ästhetisch: Es ist in blauem Leinen gebunden! Ein paar Beispiele für die gesundheitliche Unterstützung dieses einheimischen Öles:
  • die darin enthaltenen Omega-3-Fettsäure (Alpha-Linolensäure) kann Herz und Kreislauf stabilisieren und den Cholesterinspiegel regulieren helfen
  • Störungen mit hormonellem Hintergrund wie PMS (prämenstruelles Syndrom), klimakterische Beschwerden und sogar nicht organisch bedingte Unfruchtbarkeit können nach regelmäßiger Einnahme über einige Wochen deutlich reduziert werden, da diese Fettsäure ein Grundbaustein für die Sexualhormone ist
  • raue und überempfindliche Haut profitiert von den enthaltenen Fettmolekülen, da gesunde und elastische Zellmembranen diese für ihre rasche Entwicklung unbedingt benötigen
  • depressive Zustände müssen nicht sein, denn unsere "grauen Zellen" brauchen genau die im Leinöl reichlich enthalten Fettsäuren, um besser zu interagieren (Nervenzellen brauchen gute Fette)
  • vieles scheint darauf hin zu deuten, dass manche Krebsarten durch eine Regulierung der Omega-3-Zufuhr zumindest eingedämmt werden können
Die Omega-3-Erkenntnisse führten in den letzten 10 Jahren zu einer Fischessen-Hysterie, die zur unnötigen Überfischung unserer labilen Meere beitrug. Die zierliche Leinpflanze wächt viel schneller nach als eine bedrohte Fischpopulation, sie ist nicht anspruchsvoll im Anbau, sie ist seit Urzeiten mit dem Leben des Menschen verbunden (zB als Stoff-Faser, als Mal- und Schutzartikel), sie passt auch zu einer streng vegetarischen Ernährungsweise, sie sieht im Garten hübsch aus, sie schmeckt im Müsli gut und schlussendlich schmeckt - zumindest frisch gepresstes - Leinöl auch noch lecker. Und genau das ist das Problem. Man bekommt leider oft nur minderwertige Ware, denn dieses ist eines der empfindlichsten Lebensmittel. Man kann es nur wenige Wochen (kühl) lagern. Es wird extrem schnell ranzig und das ist in unserer Konsumwelt nicht erwünscht. Lebensmittel und Kosmetik sollten mindestens drei Jahre haltbar sein - und spottbillig. Beide Kriterien kann Leinöl nicht erfüllen. Es muss mit Sorgfalt und Respekt gehandhabt werden. Dann aber kann es oft bessere und gesundheitserhaltende Wirkung entfalten als so manche teure Medizin.
Nun höre ich die Schreie, dass hier ein scheinbares Wundermittel angepriesen wird. Ich bin eine Vertreterin der Abwechslung und der Vielfalt und ich glaube nicht an die Wirkung eines einzelnen "Wunder-Produktes". Ich will hier auch nicht behaupten, dass die regelmäßige Einnahme von Leinöl dich von allen körperlichen und seelischen Sorgen befreit. Aber ich finde, es handelt sich um ein wirkliches LEBENSmittel, das wir vergessen und fast verloren haben, dem eine höhere Aufmerksamkeit gebührt. Damit wir länger gesund bleiben, damit wir froher sind, damit wir die einheimische Pflanzenvielfalt mehr würdigen. Im Bioladen bekommen Sie eine gute Qualität, die nahe an die frisch gepresste Ware, die inzwischen wieder auf einigen Wochenmärkten angeboten wird, heran kommt, beispielsweise von der Ölmühle Solling. Sparen Sie nicht an falscher Stelle: Ich habe kürzlich ein Leinölfläschchen in einem bekannten Supermarkt gekauft und es war bereits beim Öffenen bitter und schmeckte tranig. Man kann übrigens auch jeden Tag einen Esslöffel Leinsamen ausführlich kauen, dh man speichelt sie einige Minuten ein, damit die gut verschlossenen Inhaltsstoffe dem Körper leichter zur Verfügung stehen.

Eng verbunden mit dem Thema "Leinöl und Krebs" ist übrigens der Name der Chemikerin Johanna Budwig (1908-2003), sie hat bereits in den 60er Jahren ein Nahrungsergänzungsmittel aus Quark und Leinöl empfohlen und ist dafür von der pharmazeutisch-wissenschaftlichen Eminenz gehasst worden (es ist nach wie vor interessant, dass Menschen, die "kleine aber wirkungsvolle" Dinge herausfinden und darüber berichten, oft als "Quacksalber" angeprangert werden). Ihr Buch Öl-Eiweiß-Kost ist so etwas wie ein geheimer Bestseller, wenn auch man heute dazu sagen muss, dass diese Diät alleine sicherlich nicht Krebs heilen kann, wie sie anscheinend bisweilen behauptete. Doch kann diese Diät bei bestimmten Krebsarten die sonstigen Therapieansätze sicherlich unterstützen. Es gibt inzwischen eine Dr. Johanna Budwig GmbH & Co. KG sowie ein Info-Portal über die Öl-Eiweiß-Kost.
Die auf der Website von Esowatch (in der Optik von Wikipedia layoutet und reißerisch-überheblich von Anonym geschrieben) angeprangerten Mikroorganismen, die laut Johanna Budwig im Blut von an Krebs erkrankten Personen nachweisbar seien, werden übrigens inzwischen sogar von einigen aufgeschlossenen Ärzten mit Interesse studiert. Doch darüber aber an anderer Stelle mehr.

PS Nochmals zum Klarstellen: Frisch gepresstes Leinöl schmeckt ganz zart nussig, fast milder noch als die zerkauten Leinsamen; so mild, dass ich es meinen sehr peniblen Kindern unbemerkt ins Müsli geben konnte!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo Eliane, danke für diesen Beitrag!
Meine Oma ist sehr alt geworden und sagte immer : "Lein und Quark macht stark" ich nehme ebenso kurweise 1 Teel. Leinöl und empfehle es auch meinen Eltern. Aber ich bin mir nicht sicher bei den Firmen. Hier gibt es enorme bis riesige Unterschiede, selbst bei von Dir genannten und empfohl. Firmen.
Ich weiß nicht, wie man sich verhalten soll. Ich muß auf jeden Cent schauen und möchte natülich auch nicht schlechte Qualität.
Kannst Du mir da einen Tipp geben?

Liebe Grüße
Kerstin

Anonym hat gesagt…

Greetings from Canada Eliane.

Your blog is most interesting and informative.

I am the lady who wrote about the little boy with no throat.We discovered your comment when we published the articles for a second time.
I hope your son continues in the best of health.It's nice to hear that some of the children born with this affliction grow up to have normal healthy lives.
Ian is having some problems,but who knows what the future might bring.With stem cell research,anything is possible.

Please visit us and update me on your son's progress.

Bye for now,Jeannie

Sabrina Herber-Schmieden hat gesagt…

Liebe Eliane,

Du machst mich noch arm...ständig muss ich mir neue interessante Bücher bestellen ;.)))

Liebe Grüße
Sabrina

Denise :-) hat gesagt…

Liebe Eliane,

Auch ich bin seit der Lektüre von Dr. Johanna Budwig Fan von Leinöl, obwohl es anfangs nach Möbelpolitur schmeckte. Aber ich habe mich dran gewöhnt und inzwischen schmeckt es mir echt. Leider wird mir das kostbare Öl auch oft ranzig, da ich es meistens nur in 0,5l Flaschen zu kaufen kriege. Ich nehme auch schon viele Jahre Boretsch- und Nachtkerzenöl in pflanzlichen Kapseln von Arkogélules. Gross war meine Freude, als ich dann letzen Monat auch Leinsamenöl von denen entdeckte. Aber die Freude dauerte nicht lange, denn zu Hause habe ich festgestellt, dass die in Gelatine verpackt sind. Vielleicht kennt aber jemand eine Firma, die Leinöl in vegetarischen Kapseln vertreibt? Ist halt praktischer, wenn man auswärts essen muss und sie oxidieren kaum.

Danke und liebe Grüsse

Denise

Anonym hat gesagt…

so - "überredet"! ;)) ich werde mir jetzt leinöl besorgen! das scheint ja enorm wertvoll zu sein!
frage: ich habe bei meinem baby (gut 6 monate alt) bereits mit beikost gemüse angefangen (karotten, kartoffeln, ...). da sollte ich ja auch öl dazu geben, damit sie die vitamine aus der karotte aufnehmen kann - eignet sich dafür das leinöl auch oder besser ein anderes öl? (nehme bis jetzt herkömmliches sonnenblumenöl)
vielen liebe dank & schöne grüße aus dem sonnigen vorarlberg,
tina

Lillian hat gesagt…

Liebe Eliane,
toller Post. Witzig, vor 4 Wochen habe ich zum gleichen Thema ein kleines,tolles Buch gelesen: "Ölwechsel für Ihren Körper (Gesund, vital und schön mit naturbelassenen Ölen) von Reiner Schmid. Erschreckend wird hier aufgeführt was uns lieben Konsumenten so in den "normalen" Einkaufsläden angeboten wird.
Mein erster Versuch in Sachen Leinöl war leider im wahrsten Sinne des Wortes BITTER. Vielleicht hatte ich keine gute Qualität erwischt - werde es auf jeden Fall nochmals probieren ...denn "zart nussig, fast mild" mag ich.
Ganz liebe Grüße
Lillian

Ines hat gesagt…

Au ja, an mein erstes Leinölexperiment kann ich mich noch lebhaft erinnern.
Von einer namhaften Firma zu einem (damals meiner Meinung nach) horrendem Preis - und der Geschmack war noch gruseliger. Habe es aber tapfer ein paar Tage durchgehalten, bevor ich es dann doch entsorgt habe. Danach habe ich viele Jahre einen weiten Bogen darum gemacht.
Qualität ist tatsächlich teurer, zahlt sich aber aus, und das gleiche gilt auch für viele andere Öle, z.Bsp. Hanföl - mmh lecker!

Diana hat gesagt…

Hallo Eliane,
vielen Dank für diesen Beitrag. Meine Großelten sind mit Leinöl großgeworden und haben uns schon früh gelehrt, das Öl einzusetzen. Ich kaufe es immer frisch, wenn ich gerade mal im Erzgebirge bin.
Anbei die Adresse, für alle, die sich informieren wollen:
www.oelmuehle-doernthal.de

Liebe Grüße
Diana

Anonym hat gesagt…

Hallo Eliane,

vor Jahren machte mich ein Heilkundiger auf das LEINÖL aufmerksam. Ich kaufte mir daraufhin gleich eine Flasche und ......war BITTER enttäuscht! Ich bin wirklich hart im Nehmen, wenn "was hilft", aber dies war zuviel. Nun lese ich von Dir, daß es auch anders schmecken kann - und muß! - und werde einen 2. Versuch starten :) Zur Zeit ist mein Favorit das MACADAMIA Nußöl. Da könnte ich das ganze Fläschchen austrinken - denn das schmeckt sehr fein und nussig.

Und außerdem.....Schön, daß Du wieder für sooo tolle und große Beiträge motiviert bist :)

Liebe Grüße von Hanne

Mirjam hat gesagt…

Liebe Eliane,

ja, das Leinöl habe ich auch einmal probiert und auch für mich war der Geschmack eher bitter...

Als ich vor ein paar Jahren (um genauer zu sein vor 11 Jahren) in dem Krankenhaus angefangen habe zu arbeiten, wo ich noch heute bin, hat ein Arzt (genauer gesagt ein namhafter Rheumatologe) den Patienten immer "Budwig-Creme" verordnet, welche dann von der Küche so zubereitet worden ist :-).

Also als Budwig Creme ist das Leinöl ziemlich gut zu nehmen. Vielleicht sollte ich wieder mal damit anfangen ;-)?!

Windige Grüsse aus der Schweiz
Mirjam

Gaby hat gesagt…

Hej Eliane,
Leinöl gehört zu meinen täglichen Lebensmitteln, ich bekomme in unserem Bioladen eine super Qualität aus Frankreich.
Dazu gibt es eine Mischung aus Koriander, Kurkuma, Kardamom, kreuzkümmel und Ceylonzimt (1/2 TL dieser Mischung), 1 TL Honig, 1 TL Zitronensaft und 2 EL Leinöl. Das Ganze gebe ich in ein Glas Apfelsaft und trinke es jeden Morgen (Rezept ist dem Buch "Pflanzenöle" von Ruth von Braunschweig....

filz-hand-art hat gesagt…

Vielen Dank für den tollen Beitrag und den Buchtipp! Ich habe immer mal wieder Leinöl zu Hause, werde es in Zukunft nicht nur ausschliesslich über den Salat geben sondern auch in den Quark zu Pellkartoffeln, mmhhh!
Freue mich deine Seiten entdeckt zu haben <:-)
Schöne Grüsse, Vilma

Eliane Zimmermann hat gesagt…

@ kerstin: schau mal in so einen bio-großmarkt wie allnatura, eine der genannten marken ist vielleicht erschwinglich, ich kenne die momentanen deutschen preise nicht.

@ hanne und denise: es sollte kaum intensiver als macadamiaöl schmecken - aber eben nur zwei, drei, vier wochen lang! der geschmack nach möbelpolitur beschreibt sehr treffend ein umgekipptes öl, leider wird sowas tatsächlich manchmal als frisch verkauft.

@ tina, DIE tina??? wenn, dann wirklich nur tröpfchenweise für's baby, die winzige verdauung muss sich ja erst an pflanzliche fette gewöhnen, 2 tr. für eine mahlzeit sind bereits ausreichend. vor allem, wenn babys nicht gestillt werden (können) oder zu allergischen hautproblemen neigen.

@ denise: ich kenne keine vegetarischen kapseln, kann mal bei xing nachfragen ob sie jemand kennt.

@ mirjam: toll dass sogar ärzte von der guten wirkung zu überzeugen sind!

@ gaby: klingt lecker, wie überhaupt viele rezepte von ruth; bin ende des monats in d, werde mir nachschub kaufen und es so probieren

@ alle: danke für die rege beteiligung!

Anonym hat gesagt…

Leinöl , hm,lecker. Ich kenne es aus meiner Kindheit. Da gab es ab und zu ein kleines rundes Döschen, irgendwie gold von außen und dazu natürlich Pellkartoffeln mit Quark.
Inzwischen kaufe ich es mir bei einer kleinen Ölmühle in nicht allzu weiter Entfernung. Dort wird zweimal die Woche frisch gepresst. Ein lukullischer Höchstgenuss!!!
Grüße Heidi

Cavehominem hat gesagt…

Ich benutze Leinöl auch seit einiger Zeit, ich finde, es schmeckt wirklich fantastisch (mit Quark zusammen). Ich nehme das Öl von Rapunzel, habe aber auch schon andere ausprobiert (sehr Bitter...), also, bin zufrieden damit.
Gruß,
Patricia

Anonym hat gesagt…

Habe gestern Abend im Juni-Heft von SCHROT & KORN entdeckt, daß man das von LILLIAN vorgestellte Büchlein ÖLWECHSEL FÜR IHREN KÖRPER! kostenlos - lediglich 1.45 Euro für Porto beilegen - bestellen kann.

Habe es natürlich gleich gemacht :)

Lieben Gruß - Hanne

Conni hat gesagt…

@ Lilian
@ Hanne
Hab mir dieses Buch auch schicken lassen und war nicht nur enttäuscht, sondern geradezu entsetzt darüber. Eigentlich ist es nichts anderes als eine Werbebroschüre für die Produkte, die der Autor vertreibt. Es ist unsachlich und äußerst suggestiv geschrieben und preist die eigenen Produkte wie omnipotente Wundermittel an. Keine der genannten "Studien" ist sauber und nachprüfbar zitiert (AutorInnen, Titel, wo und wann erschienen).
Fachlich fundierte und gut verständliche Informationen zu Speisefetten findet man beim "Verband für unabhängige Gesundheitsberatung e. V." (UGB), www.ugb.de, einem Verband von kritischen ErnährungswissenschaftlerInnen. Einige (Thomas Männle, Wiebke Franz, Claus Leitzmann et. al.) haben das Buch "Vollwert-Ernährung" geschrieben, das so ein "Kaliber" wie Elianes Buch: umfassend, wissenschaftlich recherchiert, aber trotzdem gut verständlich - gibt's gerade als Sonderausgabe.
Conni

Lillian hat gesagt…

@ Conni
Bezüglich deiner Kritik muss ich dir recht geben. Vielleicht hätte ich mehr dazu schreiben sollen...Für mich war es ein Büchlein zum Einstieg in das, doch recht umfangreiche, Thema. Natürlich sollen wir nicht einfach alles blind glauben. Aber dafür gibts ja dann auch "gute, fachlich, fundierte Bücher"
Und nicht zu vergessen, das Büchlein wird kostenfrei (nur das Porto) ausgegeben... ;-)
Liebe Grüße an alle BloggerInnen

Andrea hat gesagt…

Das Buch "Leinöl macht glücklich" habe ich mir jetzt auch bestellt. Bisher hatte ich so gut wie keinen Kontakt mit diesem Öl, aber schaun wir mal ...
Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Andrea

Anonym hat gesagt…

Ich komme aus der "Leinölgegend" und kann gar nicht ohne. Pellkartoffeln mit Quark und Gurkensalat nur einmal die Woche wären mir zu wenig.
Zum Glück gibt es ja jetzt fast überall wieder kleine Ölmühlen, wo man immer frisches Öl beziehen kann.

Meine Mutter und meine Oma behaupteten, es läge am Leinöl, dass sie erst mit über 60 graue Haare bekamen. Bei mir hat es leider nicht geklappt. Liegt vielleicht an den Ausflügen in die unendliche Welt der Speiseöle.

Altes Leinöl eignet sich bestens zum Holzschutz, Gerätestiele glätten oder zum beheben quietschender Türangeln oder Radnaben.

Heidi hat gesagt…

Grad hab ich diesen Beitrag noch einmal gelesen.
In unserer Nachbarschaft ist eine kleine Ölmühle. Dort wird zweimal die Woche Leinöl frisch gepresst.
Nun hab ich mir einmal eine Flasche besorgt - einfach lecker.Ich mache mir morgens einen TL in das Müsli.
Die erste Flasche ist nun beinahe leer und ich werde für Nachschub sorgen.
Ich kann mich erinnern, in meiner Kindheit kaufte mein Vater kleine, runde, goldene Leinöl-Dosen. Ich mochte es schon damals mit Pellkartoffeln und Quark.
LG Heidi

freiraum hat gesagt…

Danke für diese interessanten Hinweise. Leinöl ist auch bei mir ein fester Bestandteil - und ich nutze es sogar für die Behandlung von offenen Wunden.

Julian hat gesagt…

Habe den Post gerade über einige Suchen nach "Leinöl macht glücklich" gefunden welches ich gelesen hatte. Danke für die Empfehlung des zweiten Buches :)